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Gedanken zum Sonntag – für dich!

Geschrieben am 22.Jan 2006 in Denk nach!, Glaube    Drucken Drucken

Lukas 7, 46 — 49

Standfestigkeit ist davon abhängig, ob man das tut, was Jesus sagt oder nicht.

Der Gehorsame legt durch sein erfüllendes “Werk” den festen, unerschütterlichen Grund.

Der Dummkopf hört zwar die Worte Jesu, er versucht auch, sein Haus zu bauen, aber er lässt das Fundament komplett weg.

Auf Sand gebaut?

Er verzichtet auf schwere, ja vielleicht auf die schwerste Arbeit und Aufgabe beim Hausbau: Mühsames Graben, ebnen des harten Untergrunds und Aufsetzung eines zusätzliches Stockwerkes.

Er verzichtet aber damit auf das allein Ausschlaggebende, das die Sicherheit für sich, seine Familie, seine Nachkommen und sein ganzes Leben ausmacht.

Er glaubt eigentlich nicht an Stürme, Überschwemmungen, Erbeben. Darüber denkt er nicht nach!

Er baut sein Haus in einer ruhigen Zeit.

Für eine ruhige Zeit.

Für den Augenblick.

Er sieht nicht in die Zukunft und seinem Blick entgeht das, was unweigerlich auf ihn zukommt.

Es kommt, ob er es will oder nicht.

Ist er gut vorbereitet?

Bist du gut vorbereitet?

Wird sein Lebenswerk dem standhalten, was auf ihn zukommt?

Worauf hat er jahrelang gebaut?

Worauf hat er all das Schöne gesetzt?

Wer weiß, vielleicht hat er ja auch ein Krankenhaus, ein Waisenhaus oder sogar eine Kirche da hin gebaut??!!

Vielleicht gingen Ärzte, hohe Chefs oder geistliche Brüder regelmäßig in sein Haus, vielleicht wurden Wohltätigkeitsveranstaltungen oder gar Bibelstunden in seinem Haus abgehalten!?

Aber ganz egal, für welchen guten Zweck er sein Haus gebaut haben könnte; egal, wer in das Haus hinein ging und wieder heraus kam: Darauf kommt es nicht an, denn

Ein gutes Fundament ist nicht immer, ja, sogar fast nie sichtbar! Äußerlich gesehen unterscheidet sich das Haus des Klugen nicht vom Haus des Dummen.

Äußerlich gesehen sind beide gleich.

Erst, wenn es an die Substanz geht, zeigt sich das Fundament. Wenn die Erde wackelt, wenn es stürmt und wenn das Wasser auf einmal steigt…

Bis vor wenigen Minuten nach Beginn des Regens war doch noch alles gut — dann beginnt der Untergrund des Hauses vom Dummen langsam weich zu werden…Unhaltbar!

Er merkt ein Vibrieren, ein Wackeln n den Wänden seines Hauses. Er erinnert sich an früher, an die Bauzeit des Hauses.

Wenn dieses Haus eine Kirche war, weiß er, dass viele Menschen hier einst Zuflucht suchen — oder es vielleicht immer noch tun, ja vielleicht sind sie ja gerade jetzt bei ihm!

Er weiß, dass viele zu diesem schönen Haus aufblickten und sich selbst Häuser genau wie dieses bauten!

Er denkt an all diese Menschen, denen sein Haus zum Vorbild diente.

Hatten Sie auch — wie er — nur auf Sand gebaut?

Auf einmal merkt er, wie sein Haus merklich erzittert.

Er sieht aus dem Fenster, sieht die steigenden Wassermassen …hat er noch Mut?

Gibt es noch Zuversicht in seinem Herzen?

Hat er noch Hoffnung?

Hatte er sie jemals?

Hast du Hoffnung?

Er denkt zurück, er erinnert sich, wie sein Nachbar, der Kluge, zeitgleich mit ihm sein Haus erbaute.

Wie sich der Kluge abmühte, beim Graben des Lochs. Wie er zusätzliches Baumaterial für den Untergrund und den Keller besorgen musste. Was ihn das alles gekostet hatte…

Darauf hatte der Dumme verzichtet.

Er sparte Geld und Zeit.

Nun geht alles sehr schnell. Der Dumme hört nu noch, wie es furchtbar laut kracht.

Die Wände reißen!!

Ein Ruck geht durchs Haus.

Auf einmal stürzt der Dumme, steht wieder auf, sieht aus dem Fenster, und merkt, dass das Haus seines Nachbarn, des Klugen, nicht einmal wackelt.

Als der Riss durch die Wand bis zu ihm kommt, werden seine Gedanken wie sein Atem — kurz, schnell, hektisch.

KEIN FUNDAMENT.

Gehört — nicht getan!

Gespart — Am falschen Ort!

Hoffnung — keine!!

Hilfe — nirgends.

Kaum zu Ende gedacht, bricht um ihn herum alles zusammen. Nichts kann er festhalten.

Eingestürzt

Was werden die Menschen über ihn denken?

Das Krankenhaus — eine Totenhalle?

Das Waisenhaus — eine Zuflucht in den Tod?

Die Kirche — Viel versprochen, nichts gehalten?

Und endlich stellt er sich die einzig ausschlaggebende, für ihn damals zukunftsbestimmende Frage:

Warum habe ich kein Fundament gelegt?

Warum war ich nicht gehorsam?

Warum habe ich es mir so leicht gemacht?

Gibt es noch Hoffnung für mich?

Komme ich noch lebend aus meinem kaputten Lebenswerk heraus?

Ich habe gehört, aber es nicht getan…

und das Schlimmste — ich wusste es doch!

Ich wusste von diesem kommenden Unwetter…

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9 Meinungen zu “Gedanken zum Sonntag – für dich!”

  1. anita 23 Januar 2006 at 15:15 #

    hey robi…

    der text einfach nur HAMMER…
    bin jetzt voll nachdenklich…
    Aber DANKE

    niti

  2. rob 23 Januar 2006 at 15:48 #

    …*denk* mhm…

    wird irgendwann meine Einleitung zur Jugendstunde sein…

    Danke fürs Lesen!

  3. willi 23 Januar 2006 at 23:30 #

    Echt mit Sinn der Text, Albert, aber zur Jugendstunde kenn ich dann das Thema schon hahah……

  4. rob 24 Januar 2006 at 00:02 #

    JAAAA willi du alder halunke…DU schon…!!

  5. anita 24 Januar 2006 at 13:38 #

    ja ich hab dir ja gesagt das ich immer noch jeden tag in deinen blog reinschaue…:-)

    außerdem ist das voll das wichtige thema…voll viele setzen ihre prioritäten falsch und haben den falschen hintergedanken bei ihren diensten die sie tun, obwohl das vielleicht sogar gute dienste sind…

    hast du schon mal thema in der jugendstunde gemacht??

    niti

  6. rob 24 Januar 2006 at 14:43 #

    hey…nein, thema haben bei uns noch relativ wenige gemacht (der willi von oben, der hat schonmal ;-) )

  7. anita 25 Januar 2006 at 14:11 #

    aha…dann dürfen nur die “geistlichsten Brüder” bei euch thema machen?:-)
    Soll jetzt aber nicht heißen das du nciht “geistlich” (blödes wort, viel zu fromm:-) ) bist!

    Ey wolltest du nciht UNBEDINGT noch im Januar zu den unruhs rüberkommen?…:-)

  8. rob 27 Januar 2006 at 08:48 #

    hey,
    ja, wir hatten das abgesprochen – aber da mein dad ja morgen geburtstag hat, mussten wir das wieder neu regeln…schlaacht mal was vor!

    haha…”geistlich” klingt zu fromm? find ich nicht…heißt ja nur “geisterfüllt”. und das is war erstrebenswertes. “fromm” klingt komisch!

  9. anita 31 Januar 2006 at 12:46 #

    hey,
    ok…lass mich überlegen….*denk* am übernächsten wochenende ist glaub ich nix…da könntest ja mal kommen…Aber natürlich nur wenn es bei dir passt…

    ich kann irgendwie nicht viel mit diesen ganzen hochbiblischen begriffen nix anfangen…ich spreche lieber so das mich jeder versteht…:-)

    Sach biste jetzt bei o2 in der Firma?
    Ich blick irgendwie nich durch…:-)
    Ey gestern wurden bei uns alle Kabel und alles für Internet gemacht…d.h. wir können demnächst auch ins internet ujnd kostenlos telefonieren ab 18.00 Uhr und am we ganz umsonst….:-)
    das find ich voll toll..:-)

    naja mach mich jetzt wieder an die arbeit…

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