Die Botschaft

Geschrieben am 02.Mai 2007 in Glaube    Drucken Drucken

Mir sind gerade gute Worte aus meiner Bibel wichtig geworden. Ich würd sie gern mal mit euch teilen.

Was immer wir tun, tun wir, weil die Liebe Christi uns bewegt.Weil wir glauben, dass Christus für alle gestorben ist, glauben wir auch, dass unser altes Leben vorüber ist, das wir früher führten.
Er starb für alle, damit diejenigen, die sein neues Leben erhalten, nicht länger für sich selbst leben. Sie sollen vielmehr für Christus leben, der für sie starb und auferstanden ist.

Deshalb haben wir aufgehört, andere nach dem zu beurteilen, was die Welt von Ihnen hält. Früher habe ich irrtümlich auch Christus so beurteilt – als sei er nur ein Mensch gewesen. Wie anders sehe ich ihn jetzt! Das bedeutet aber, wer mit Christus lebt, wird ein neuer Mensch. Er ist nicht mehr derselbe, denn sein altes Leben ist vorbei. Ein neues Leben hat begonnen!

Dieses neue Leben kommt allein von Gott, der uns durch das, was Christus getan hat, zu sich zurückgeholt hat. Und Gott hat uns zur Aufgabe gemacht, Menschen mit ihm zu versöhnen. Denn Gott war in Christus und versöhnte so die Welt mit sich selbst und rechnete den Menschen ihre Sünden nicht mehr an.
Das ist die herrliche Botschaft der Versöhnung, die er uns anvertraut hat, damit wir sie anderen verkündigen. So sind wir Botschafter Christi, und Gott gebraucht uns, um durch uns zu sprechen. Wir bitten inständig, so als würde Christus es persönlich tun: “Lasst euch mit Gott versöhnen!” Denn Gott machte Christus, der nie gesündigt hat, zum Opfer für unsere Sünden, damit wir durch ihn vor Gott gerechtfertigt werden können.

Als Gottes Mitarbeiter bitten wir euch mit allem Nachdruck, euch dieser wunderbaren Botschaft von Gottes großer Gnade nicht zu verweigern, denn Gott spricht:

“Gerade zur richtigen Zeit habe ich dich erhört. Am Tag der Erlösung habe ich dir geholfen.”

Gott ist bereit, euch gerade jetzt zu helfen. Heute ist der Tag der Erlösung.

Diese Worte sagen alles! Allein aufgrund dieser Worte kann man schon zum Nachdenken über sein Leben kommen und nach Gott fragen. Und man kann ihn finden. Und ein neues Leben beginnen. Ganz von vorne. Ich will mir nicht vorstellen, wieviele Menschen sich das wünschen. Nochmal von vorne anzufangen, ohne diese ganzen begangenen Fehler.

Aber auch für die, die das neue Leben aus Gott schon erhalten haben, gibt dieser Text zu Denken. Wir sollen nicht mehr selbst für uns leben, sondern für Christus, heißt es im 15. Vers. Was bedeutet das? Leben wir nicht immer irgendwie für uns selbst? Wie können wir für jemanden leben, den wir nicht sehen? Ich kann vielleicht für alte Menschen oder Behinderte leben, indem ich mich voll in den Dienst für sie stelle. Aber für Jesus?

Ich dachte nach, was an meinem Tagesablauf “sinnlos” verlebte Zeit ist. Ich stellte fest, dass es nicht das ist, was ich tun muss. Also nicht essen, schlafen (es sei denn ich bin Langschläfer), studieren, lernen, arbeiten (Workaholics ausgenommen). Auch sind es nicht die Sachen, die das Leben schöner machen, wie Zeit in Gemeinschaft mit Freunden zu verbringen, Sport machen, ein gutes Buch lesen, usw. Allerdings ist die Tendenz hierbei höher, die Zeit zu vergeuden als bei den Dingen, die ich tun muss.

Vielmehr sind es die Sachen, die ich tue, weil ich nichts besseres zu tun habe, oder Dinge, die mich gepackt haben und nicht mehr loslassen, wie zum Beispiel das Fernsehen, surfen im Internet, chatten, zeitgefühlloses Ausüben eines Hobbies, das Rumtreiben auf Parties, usw.
Das sind so Dinge, die ich eindeutig nur für mich tue. Wenn man es so bedenkt, findet man tausende von Gründen, wieso man das gern macht. Zum Ausruhen, chillen, was erleben, Spaß haben usw.

Klar, auch das dürfen wir als Christen auf jeden Fall tun – uns ist ja alles erlaubt, es soll uns nur nichts fesseln! Aber aus den Augen Gottes betrachtet, mit dem Blick auf die Ewigkeit hin gesehen, sind das keine Sachen, weswegen wir im Himmel von Gott belohnt werden. Sondern es sind Sachen, für die wir Zeit geopfert haben. Zeit, die woanders garantiert besser investiert wäre.

Oft frag ich mich, wie ich denn jetzt indiesem Augenblick für Christus leben kann. Ich meine – ich schreibe gerade in mein Blog! Das ist auch Zeit, die ich wohl irgendwoanders besser hätte investieren können. Aber was hätte ich denn tun können? Gerne würde ich hören, was ihr euch so dabei denkt.

Was können wir da tun, wo Gott uns hingestellt hat? Was meint ihr?

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