Warum es (k)einen Gott gibt – Der Gotteswahn

Geschrieben am 29.Sep 2007 in Glaube    Drucken Drucken



Die Stern-Ausgabe vom 27.09.2007
Wie ich schon in einem Beitrag erwähnte… da lag diese Zeitschrift auf dem Tisch in der Arztpraxis. Natürlich wusste ich, dass ich sie lesen würde – und bestimmt auch etwas dazu schreiben. So kaufte ich mir die Zeitschrift heute und war nach dem Lesen des Artikels auf einmal ein anderer Menschen.

Nein, Spaß. Ich hatte schon geahnt, dass dieser Wissenschaftler Dawkins zwar intellektuell erstklassig Beweisführung erbringen, wissenschaftlich fundiert und gefestigt seine Meinung verteidigen würde – aber das Herz dabei vergessen würde. Es ist immer das gleiche. Wenn irgendwer über Gott spricht, und ihn nicht selbst erlebt hat, ist es vergleihbar mit einem Blinden, der von Farben redet. Der Blinde hat 1000 Beweise, dass es mit größter Wahrscheinlichkeit keine Farben gibt – aber 100% sicher ist er sich da dann doch nicht. Eben so ergeht es Dawkins. Im folgenden möchte ich mich damit ein wenig genauer auseinandersetzen.

Zuvor jedoch ein passender Spruch aus der Bibel:

Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart.

Matth. 11,25

Der Stern hat dieses Thema auf zwei Weisen behandelt. Zuerst zitiert die Zeitschrit aus dem Bestseller Dawkins “Der Gotteswahn”. Dabei kommt klar heraus, dass Dawkins gleich großkalibrig gegen jede Art von Religion vorgeht und alle Gottesbeweise zu widerlegen versucht. Natürlich gelingt ihm das aus seiner Sicht wunderbar – Argumente lassen sich bei rhetorischer Talentiertheit immer irgendwie hinbiegen. Aber seine Denkweise ist verständlich.

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Die zweite Art, mit der das Thema behandelt wurde, zeigt Dawkins auf einmal sehr milde. Dabei geht es um ein persönliches Interview mit dem Autor. Die großen Kaliber hat er eingefahren. Der Stern meint:

“Mit Ihrem Buch, so schreiben Sie selbst, wollen Sie andere davon überzeugen, dass Gott nicht existiert.”
Dawkins entgegnet: “Das war mein ursprünglicher Ehrgeiz, vielleicht war ich ein bisschen zu kühn [...].”

An anderer Stelle sagt er: “Mein größtes Anliegen ist die Wahrheit. Ich will wissen, ob es Gott gibt oder nicht. Diese Frage will ich mit meinen Lesern erörtern [...].”

Und in der Mitte nennt er sich selbst einen Agnostiker, gleichwohl er am Ende sagt, dass es Gott mit großer Wahrscheinlicheit nicht gebe.


Nun, wie ich selbst zu dem Thema stehe, wisst ihr ja. Aber ich kann die andere Seite und die Zweifel der Menschen gut verstehen, auch wenn ich meine, dass sie alle ein einfaches Werkzeug zur Überpüfung der Wahrheit haben. Alle, auch Dawkins. Man nehme die Bibel und studiere ihre Herkunft, ihr Entstehen, ihre Vorraussagen und deren Erfüllungen, ihre Hinweise vor tausenden von Jahren auf Jesus Christus und die vollständige Erfüllung jeder dieser Prophezeiungen (wobei bei diesem Umfang die Wahrscheinlichkeit der Erfüllung geringer wäre, als 25 Mal hintereinander den Jackpot im Lotto zu knacken) usw.

Nun, im Endeffekt kann man Gottes Existenz weder beweisen noch widerlegen. Eben wie ich schon sagte: Es ist eine Herzenssache. Dawkins sagt, dass nicht jeder Mensch einen Glauben oder einen Gott braucht. Diese Aussage ist wahr und sie deckt sich mit einer von Jesu Aussagen:

Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder zur Buße zu rufen und nicht die Gerechten.

Lukas 5,31

Wer sich selbst nicht für einen Sünder hält, der meint, er sei gesund und lebt sein Leben fröhlich vor sich hin.
Aber ich behaupte, dass jeder Mensch mindestens 2 oder 3 Mal vor der Frage steht, ob es irgendwas nach diesem Leben gibt, ob es einen Sinn im Dasein gibt und ob wir wirklich nur das Produkt eines riesengroßen Zufalls sind. Die Meisten Menschen geben diesem Gedanken alledings nicht mehr viel Raum, sondern ersticken ihn im Alltag. Die anderen fangen wirklich an zu suchen. Manche von ihenn wiederum lauen in die Irre und glauben Geldgierigen Sektenführern. Andere finden die Wahrheit und kriegen dieses seltsame, durch keine Wissenschaft zu erklärende Ruhe und Zufriedenheit. Das Leben hetzt sie nicht mehr. Sie werden Vorbilder in der Gesellschaft, weil sie Jesus zum Vorbild haben. Und sie werden zu Menschen, die für andere da sind. Das hat nichts mit Religion zu tun, nichts mit Organisation. Sondern mt Persönlichkeit. Zueinander und zu dem einem, den es wirklich gibt, und an den man erst glauben kann, wenn man ihn kennengelernt hat – wenn man die Augen für die Farben geöffnet hat.

Es lohnt sich nicht, gottlos zu leben. Im Endeffekt wird man am Ende seines Lebens nichts davon haben als eine kurze Zeitspanne, die man meistens egoistisch verbrachte. Die an Gott glauben und ihr Leben an seinen Vorstellungen ausrichten, werden auf dieser Erde für Mitmenschen zu Glück und Segen und haben für die Zeit nach den Tod die Hoffnung auf ewiges Leben. Warum also, um alles in der Welt, sollte ich diesen Glauben aufgeben? Ich verpasse rein garnichts dadurch.

Und du?

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14 Meinungen zu “Warum es (k)einen Gott gibt – Der Gotteswahn”

  1. Jens 20 Oktober 2007 at 18:38 #

    Sorry, ich muß kurz ergänzen: “Das Leben hetzt sie nicht mehr. Sie werden Vorbilder in der Gesellschaft oder vergreifen sich an Ministranten, weil sie Jesus zum Vorbild haben.”

    Ich glaub der Stern-Artikel reicht nicht, um sich das ganze Bild zu machen. Empfehlenswert ist daher neben Richard Dawkins “Gotteswahn” auch das Buch “Der Herr ist kein Hirte” von Christopher Hitchens.

    Oder Diskussionen kostenlos :yeah: im Internet:

    http://www.thueringerblogzentrale.de/2007/09/11/richard-dawkins-der-gotteswahn-the-god-delusion/

  2. rob 20 Oktober 2007 at 20:18 #

    Tja, leider solls auch sowas geben, mit Leuten, die sich an Ministranten vergreifen – aber die haben weder Jesus zum Vorbild noch sonst irgendwas, sondern handeln entgegen den Glaubensgrundsätzen nach ihren eigenen Lüsten.

    Dein Blog zu diesem Thema ist ja recht ausführlich – dennoch gibt es immer noch genügend Gründe, die Aussage anzuzweifeln, dass es keinen Gott gäbe.

    Du glaubst nur, was du siehst? Dann mach das. Der Ausspruch der Offenbarung “Der Heilige heilige sich weiterhin und der Sünder sündige weiter” wurde ja nicht in die Luft gesagt. Nein, er ermutigt dich, Jens, weiter das zu machen, was du tust, wenn du dir mit den möglichen Konsequenzen im Klaren bist.

  3. Lex 20 Oktober 2007 at 22:46 #

    Gut gesagt, rob. :n:

  4. rob 21 Oktober 2007 at 12:48 #

    Außerdem ist es immer wieder das Gleiche: Da wollen Leute, die noch nie die Bibel gelesen haben, irgendwie beweisen, dass es Gott nicht gibt.

    Sicherlich trifft dies nicht auf alle zu, aber auf die meisten. Deswegen lohnt es sich nicht im Geringsten, mit bibelfremden Leuten eine Diskussion über Gott anzufangen. Das wäre so, als würde ich ständig an etwas rumnörgeln, ohne mich überhaupt auszukennen.

    Die Menschen zweifeln an einem Gott, den sie nicht einmal kennen. Aber anstatt zu versuchen, ihn eventuell doch einmal etwas näher kennenlernen zu wollen, lassen sie sein Buch einfach links liegen.

    So wird das nichts, ihr Atheisten und Agnostiker!

    Schließlich kann ich auch nur über Richard Dawkins und den Gottesbeweis reden, wenn ich mich mit ihm auseinandergesetzt habe, oder?

  5. God 26 Oktober 2007 at 02:36 #

    Sorry, da muß ich dich korrigieren. Ich habe die bibel gelesen und bin u.a. deswegen atheist geworden.

    viele atheisten haben die bibel gelesen. aber ganz sicher auch vor allem die, die sich öffentlich zu den gründen für ihren atheismus äußern. die entsprechenden bibelzitate in ihren büchern geben beredtes zeugnis davon.

    das problem ist, dass menschen, die der illusion an einen gott aufgesessen sind, jede nur erdenkliche widersprüchliche information ausblenden und kleinreden, und sich vor allem keiner diskussion stellen. da wird dann gesagt, man wolle richard dawkins kein geld in den teuflischen rachen schmêißen und ähnlicher mist.

    und richtig, du kannst nur über dawkins reden, wenn du dich mit ihm auseinandergesetzt hast. also mach mal!:love:

    und dass priester, die sich an ministranten vergreifen, Jesus NICHT zum vorbild haben sollen, kannst du mir nicht erzählen. frag doch mal einen von denen! und wenn das nicht passt, dann nimm doch zum beispiel den papst, dass der das jesulein mag, hat er ja erst kürzlich zur genüge bewiesen. soll ich aufzählen für welche unmenschlichkeiten der papst steht?

    und du hast oben was von konsequenzen geschrieben:

    “wenn du dir mit den möglichen Konsequenzen im Klaren bist.”

    das ist eine drohung, oder?

  6. rob 26 Oktober 2007 at 08:39 #

    1) Keine Drohung, sondern Just the facts .

    2) Der Papst mit seinem Katholizismus ist für mich die größte Sekte der Welt, wobei man dies nicht auf alle beziehen darf. Auch dort gibt es die “Richtigen” Leute. Hier teile ich deine Ansicht.

    3) Jemand sagte einmal “Ich zweifle am Verstand des Menschen, der nicht glaubt, dass es Gott gibt”. So auch ich, auch wenn ich es ihm nicht vorwerfe, es kann ja auch Unwissenheit sein, denn

    4) Wenn du die Bibel richtig gelesen hättest, dann würdest du die Zeichen der Zeit womöglich erkennen, denn Gottes Volk, die Juden, sind der Top-Beweis, dass es Gott gibt. Eigentlich müssten sie längst ausgerottet worden sein. Doch wie Gott vorausgesagt hat – er wird nicht zulassen, dass jemand sie anfasst, ohne es selbst zurückzukriegen. Recherchiere! Was man den Juden angetan hat, ist in ähnlicher Weise auf einen selbst zurückgefallen, immer wieder.

    5) Es ist wahrscheinlicher, dass es Gott gibt, als dass es ihn nicht gibt. Die über 600 erfüllten Prophezeiungen, die Jesus auszeichneten, stellt das klar dar.

    Ein Narr, wer nicht an Gott glaubt.
    Aber wie Paulus eben sagte: Der Glaube ist nicht jedermanns Ding. So ist das eben.

  7. Martin Theleur 27 Oktober 2007 at 16:23 #

    1) Just Facts?

    Was denn für Fakten?

    2) “Der Papst mit seinem Katholizismus ist für mich die größte Sekte der Welt”

    Eine Sekte? Mh, sehr interesant. Die größte christliche Religionsgemeinschaft ist also eine Sekte. Die Katholiken haben Jesus zum Vorbild und unterdrücken in ihrer Kirche Frauen, und Homosexuelle werden als “abartig” bezeichnet. Exorzisten führen Teufelsaustreibungen durch und durch das Kondomverbot durch religöse Autoritäten sterben in Afrika Millionen Menschen an Aids.

    Durch diesen Aberglauben werden Unterdrückung, Mord
    und Verstümmelung gerechtfertigt.

    Für Dich sind das wahrscheinlich alles Ausnahmen. Stimmts? Man darf schließlich solche extremen Exzesse nicht auf alle Gläubigen übertragen. Nach dieser Logik wäre der Holocaust auch nur eine Ausnahme und die russischen Gulags ebenfalls. Alles Ausnahmen.

    Doch das Gegenteil ist der Fall. Massenvernichtung von Menschen war zu aller Zeit und in allen idiotischen idealisierten Weltanschauungen eine Unterdrückung und Vernichtung Andersdenkender. Wie auch im Christentum. Immer da, wo Religion wirkliche Macht ausübt, da wird sie für die uninnigsten Überzeugungen in Dienst gestellt. Und das geht nur, weil es keinen Gott gibt. Gäbe es ihn, würde er Euch aber was erzählen *rofl*

    3) Jemand sagte einmal “Ich zweifle am Verstand des Menschen, der nicht glaubt, dass es Gott gibt”. So auch ich, auch wenn ich es ihm nicht vorwerfe, es kann ja auch Unwissenheit sein,

    Du zweifelst an dem Verstand eines Menschen, der nicht an Gott glaubt? :sniff:

    Rührend, wirklich. Hast Du einen Menschen, der wirklich nicht an Gott glaubt mal sagen hören, er glaube an Wunder? Hast Du einen Menschen, der wirklich nicht an Gott glaubt, mal sagen hören, es gäbe das personifizierte Böse auf der Welt? Hast Du mal einen Atheisten sagen hören, dass er bedingungslos an ein Buch glaubt, das voller Hass und Unmenschlickeit steckt?

    Ich frage mich, an wessen Verstand so eher zu zweifeln wäre.

    4) Wenn du die Bibel richtig gelesen hättest, dann würdest du die Zeichen der Zeit womöglich erkennen, denn Gottes Volk, die Juden, sind der Top-Beweis, dass es Gott gibt. Eigentlich müssten sie längst ausgerottet worden sein. Doch wie Gott vorausgesagt hat – er wird nicht zulassen, dass jemand sie anfasst, ohne es selbst zurückzukriegen. Recherchiere! Was man den Juden angetan hat, ist in ähnlicher Weise auf einen selbst zurückgefallen, immer wieder.

    Sorry, zu so einem Blödsinn äußere ich mich nicht.

    5) Es ist wahrscheinlicher, dass es Gott gibt, als dass es ihn nicht gibt. Die über 600 erfüllten Prophezeiungen, die Jesus auszeichneten, stellt das klar dar.

    Häh? Welche Prophezeiungen? Die Wahrscheinlichkeit, dass es einen Gott gibt, ist weit geringer als 1%. Alle Versuche einen Gott, erhörte Gebete oder Wunder zu beweisen sind grandios gescheitert. Sonst hieße es auch nicht Glauben, sondern Wissen!

    Ein Narr, wer nicht an Gott glaubt.
    Aber wie Paulus eben sagte: Der Glaube ist nicht jedermanns Ding. So ist das eben.

    Richtig. Und deshalb gehört der Aberglaube an einen Gott ins private Kämmerlein und nicht ins Fernsehen, ins Parlament, in Schulen oder in Krankenhäuser!

    Es gibt keinen Gott. Akzeptiers! *lol*

  8. Maier A. 27 Oktober 2007 at 21:31 #

    @ Martin Theleur ich finde du hast es dir ziemlich leich gemacht.

  9. Lex 28 Oktober 2007 at 00:03 #

    Sicher, es gibt keine Atheisten die an Wunder, Prophezeiungen, Teufel, usw glauben. Da hast du recht. Es mag auch einen fortschrittlichen Eindruck erwecken. Das akzeptier ich.

    Aber jeder Atheist glaubt, dass das Leben in seiner ganzen Kompliziertheit aus einer dreckigen Schlammsoße entstanden ist, durch irgeneinen imaginären Blitz hervorgerufen. Sei mal ehrlich! Das ist doch zutiefst absurd!? Mein Glaube jedenfalls, entschuldige bitte, ist dafür leider zu klein. Vermutlich ist deiner größer. Respekt.

    Ich weiß dass Autos, Häuser und dergleichen von Menschen gebaut werden. Folglich scheint es mir leicht nachvollziehbar, dass Alles von Jemandem gemacht wurde. Aber das Alles aus dem Nichts kommt, für Nichts existiert und ins dunkle Nichts zurückkehrt, ist sinnlos, denn dann wäre ja Alles nicht mehr als Nichts.

    Du siehst also, dass auch der Atheismus nur eine gott”lose” Form von Religion ist, für die ein außergewöhnlich großer Glaube vonnöten ist.

    Du sagst zu Recht, dass überall da, wo Religionen die Macht hatten, Schreckliches getan wurde. Zum Beispiel auch in China, Russland, Kambodscha usw.. Auf dem Altar der kommunistisch-sozialistisch-atheistischen Weltreligion wurden hier Abermillionen Menschen geopfert, unter anderem einige meiner Vorfahren.

    Gleichwohl bin ich jedoch davon überzeugt, dass es beim Glauben an den Gott, der sich in Jesus Christus geoffenbart hat, nicht um eine Religion handelt.

    Wenn du also eine katholische, evangelische, anglikanische, baptistische, charismatische, lutherische oder sonst welche Kirche als negatives Beispiel erwähnst, dann kann ich das nur abnicken. Ich würd dir sogar noch meinerseits Gründe dafür geben warum von dem allen nichts zu halten ist.

    Diese Kirchen sind jedoch nicht repräsentativ für das Christentum! Denn das Christentum wird repräsentiert von Menschen die Gottes Gebote nicht nur hören, sondern auch tun. Ein echter Christ wird folglich nie jemanden Töten, Verachten, Fertigmachen, oder sonst wie gegen Menschenrechte verstoßen. Das höchste Gebot Gottes ist:
    Du sollst den Herrn deinen Gott lieben
    von ganzem Herzen
    und deinen Nächsten
    wie dich selbst.
    Gibt es einen höheren moralischen Standard?

  10. rob 28 Oktober 2007 at 11:09 #

    @ Martin

    Ich kann dich gut verstehen. Wieso glauben Menschen an irgendetwas, was nicht bewiesen werden kann, das man nicht sieht, und von dem man nichts erwarten kann?
    Schwierig, aber insgesamt gibt es wohl mehr Menschen die an einen Gott glauben, als es Ungläubige gibt.

    Allgemein möchte ich jedoch sagen, dass deine Kommentare teils leer sind. Du antwortest auf meine Stichpunkte mit bloßen Thesen und begründest sie oft nicht:

    “Sorry, zu so einem Blödsinn äußere ich mich nicht.”
    “Häh? Welche Prophezeiungen? Die Wahrscheinlichkeit, dass es einen Gott gibt, ist weit geringer als 1%.”
    “…an ein Buch glaubt, das voller Hass und Unmenschlickeit steckt?”

    Das zeigt, dass dir noch niemand das wahre Christentum gezeigt hat. Dir wurde immer nur Religion vor Augen gehalten, und die ist, wie Lex schon sagte, nicht das, was Gott im Sinn hatte. Religion ist Organisation, wahres Christentum ist Beziehung.

    Religion macht vielerorts alles schlechter. Es facht Hass und Neid an, erzeugt Streitereien und ist Grund für manchen (Massen)Mord. Solche Religion gehört wirklich nicht in Schulen, Krankenhäuser und Fernsehen.

    Christentum, und zwar das wahre, würde alles besser machen – und das wird es auch, wenn Jesus erneut wiederkommt, um sein tausendjähriges Reich aufzurichten . (Lach nur!) Deswegen gehört wahres Christentum eben nicht nur ins Kämmerlein.

    Im Endeffekt wird man erleben, was durch einen Propheten gesagt worden ist: “Dann wird man wieder den Unterschied erkennen zwischen dem Gläubigen und dem Gottlosen”. Denn momentan erkennt man ihn nicht wirklich an den Lebensumständen (wohl aber dem Umgang mit gewissen Lebensumständen).

    Du kannst nicht glauben, weil du nicht siehst? Ich glaube, bis ich sehe.

  11. Ande 30 Oktober 2007 at 14:50 #

    Liebe an keinen Gott Gläubige,

    keine Frage, dass im Namen des christlichen Glaubens viel Leid geschehen ist. Gern wird das den Christen vorgehalten. Zurecht. Aber warum hält man es ihnen vor? Durch Inquistion, Kreuzzüge, Hexenverbrennung etc. kann man sich ganz einfach die Frage nach Gott vom Leib halten.

    Ich komme aus einer atheistischen Familie. Ich selbst habe mich viele Jahre als Atheist verstanden, weil der Glauben an einen Gott ja wissenschaftlich widerlegt wurde. Es gab keinen vernünftigen Grund Christ zu sein.

    Mittlerweile bin ich Christ und das nicht gegen meine Vernunft, sondern weil ich vernünftig bin.

    Martin Theleur schrieb: Was denn für Fakten?

    Zum Nachdenken empfehle ich einen Mann, der das Christentum widerlegen wollte: Josh McDowell. “Die Bibel im Test” ist eines seiner Bücher. Da findet ihr Fakten, Fakten, Fakten.

    Das wichtigste am christlichen Glauben ist eine Person: Jesus Christus. Menschen haben erlebt, dass er wirklich gestorben ist und begraben wurde. Für viele ist Jesus heute noch tot.
    Wiederum haben Menschen erlebt, dass Jesus nach seinem Tod wirklich lebt, dass er auferstanden ist. Die Zeugen dieser Auferstehung waren über 500 Menschen, die zur Zeit der Abfassung des NT noch gelebt haben und befragt werden konnten. Das Christentum ist in Jerusalem entstanden, wo falsche Zeugen der Auferstehung von Jesus Christus keine Chance gehabt hätten ihren Irrtum zu verbreiten. Man hätte leicht nachweisen können, dass ihr Jesus doch tot ist.

    Für mich ist es ein vernünftiger Grund an Jesus Christus zu glauben. Ich bin gern als früherer Atheist ein Christ geworden und musste dafür noch nicht einmal meinen Verstand ausschalten.

    Ande

  12. Lex 17 November 2007 at 21:11 #

    Dawkins war am Donnerstag bei Johannes B. Kerner. Er diskutierte dort mit dem Bundesminister a.D. Geißler, dem katholischen Weihbischof Jaschke und Bischof Huber, Ratspräsident der EKD. Ist ganz interessant, obwohl micht der Kerner mal wieder total aufgeregt hat. Ehrlich gesagt war der einzige der bei mir Pluspunkte gesammelt hat Dawkins! Er kam mir ganz sympathisch vor.
    Hier der Link für die, die es noch nicht gesehen haben:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/Eine_Frage_des_Glaubens_-_JBK_vom_15.11./Sendungen_J,208/362422

    Wär toll, wenn wir noch ein bisschen über diese Sendung reflektieren würden!

Wie ist deine Meinung dazu?