Sparen ist in!
Auf der Heimfahrt heute habe ich das SWR3-TopThema “Fluchtwege aus der Spritpreis-Explosion” gehört. Das hat mich dazu animiert, nachzudenken, wie man trotz der hohen Öl-Preise noch genausoviel im Geldbeutel hat, ohne zum Geizhals zu werden oder sich zu sehr einzuschränken.
Ich habe darüber nachgedacht, wofür ich täglich, wöchentlich und monatlich Geld ausgebe und wieviel es in etwa ist. Dabei bin ich darauf gekommen, dass ich täglich für Frühstück und Mittagessen in der Firma in etwa 5,50 Euro ausgebe. Auf wöchentliche Kosten bin ich spontan nicht gestoßen, bei den monatlichen sind es jedoch einige, die minimierbar wären: 35 Euro Grundgebühr für den Handytarif (überteuert), weitere Grundgebühren Für Internet, Telefon und Webspace oder ähnliches.
Bei einer monatlichen Fahrleistung von etwa 1450 – 1650 km muss ich ca. 2,5 Mal tanken, was zur Zeit bei einem Literpreis von 1,50 Euro mit etwa 180 Euro zu Buche schlägt (bei je 48 Liter Tankfüllung). Würde der Liter Diesel noch 1 Euro kosten, wären dies immerhin nur 120 Euro. Also müsste man versuchen, momentan 60 Euro pro Monat einzusparen, um auf dem Niveau vom Jahresende 2007 zu sein.
Eine Sparmaßnahme wäre beispielsweise, anstatt 5x die Woche für 5,50 Euro nur noch 2 Mal Essen zu gehen und die anderen beiden Tage darauf zu achten, beim Mittagessen die Mitarbeitervorteile mitzunehmen und nur dort zu essen, wo man es für maximal 4,50 bekommt. DIe restlichen Tage müsste man eben etwas anderes essen, eventuell zwei Belegte für 1 Euro plus Frühstück für 1 Euro. Die Getränke ebenfalls 1 Euro und schon ist man bei 3 Euro pro Tag und hat die Kosten pro Tag halbiert. Somit würde man bei 20 Arbeitstagen anstatt für 110 Euro nur noch (8 Tage*4,50)+(12 Tage*3)= 72 Euro ausgeben und hat somit schonmal 38 Euro gespart. Dafür verzichtet man natürlich 3x die Woche aufs Schnitzel oder den Fisch zum Mittagessen (was nicht sonderlich schlimm ist, denn meistens gibts das Abends nochmal).
Jetzt müssten nochmal 22 Euro gespart werden. Dies würde ich tun, indem ich nachsehe, welche Telefonate ich nicht unbedingt zu führen brauche oder ob ich nicht gleich einen Tarifwechsel vollziehe, bei dem ich auf 10 Euro Grundgebühr komme. Dafür würden sich die Telefonate auf etwa 8-10 Euro erhöhen, was eine erneute Ersparnis von 15-17 Euro nach sich zieht. Die Letzten 5-10 Euro spart man dann dadurch, einmal weniger bei McDonalds zu essen, mit dem Fahrrad zur Post zu fahren, eine PC-Zeitschrift weniger im Monat zu kaufen, mehr Sprudel als Cola zu trinken und und und…
Es gibt viel zu holen, sparen wir es uns an!
Die Menschen verstehen nicht, welch große Einnahmequelle in der Sparsamkeit liegt.
Marcus Tullius Cicero
(106-43), röm. Redner u. Schriftsteller
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