Twittern hält vom Bloggen ab
Als ich Mitte des Jahres mit dem Twittern begann, habe ich es nach kurzer Zeit schon geahnt: Twittern hält vom Bloggen ab. Man erzählt alles einfach viel zu kurzfristig und in 140 Zeichen, und genausoschnell geht es in den Timelines seiner Leser auch wieder unter. Für manche mag das ja auch gut sein, vor allem für die, die sich schon oft im Bloggen versucht haben, aber es nie wirklich zu etwas gebracht haben.
Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Wenn keiner mehr mit mir über dies oder jenes zu reden braucht, weil er oder sie eh schon alles weiß… Stärkt das unsere Beziehung und Freundschaft dann, oder macht es sie schwächer? Andererseits: Wenn man jeden Tag über 10 Stunden auf der Arbeit ist und anschließend einfach nicht die Zeit hat, sich mit Leuten auszutauschen, ist Twitter und Facebook immerhin ein guter Weg, um zu erfahren, was die Freunde gerade so machen. Und wenn mich etwas noch weitergehend interessiert, dann kann ich ja anrufen und darüber reden, oder?
Für Leute, die mit ihrem Blog Geld verdienen, bedeutet das vorschnelle Twittern aber auch Verlust von Besucher, weniger Werbeeinblendungen und damit geringere Einnahmen. Wenn dies dem Blogger im Vordergrund steht, merkt man es schnell, da seine Tweets meistens nur auf sein Blog verweisen.
Das ist wahr! Wann habe ich zum letzten Mal ein Buch von vorne bis hinten durchgelesen? (Hörbücher gelten nicht) Ich glaube, dass das schon viel zu lange her ist. Aber ich hoffe, dass ich irgendwann wieder dorthin zurückfinde: Zu der Ruhe, die ich mir selber so oft nehme.
Ähnliche Beiträge:


Hast Recht was die Sache mit den Beziehungen angeht, aber Twitter ist gut um Werbung zu machen : )