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	<title>BE A PL@NETSHAKER! &#187; tolerant</title>
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		<title>Fundamentalismus &#8211; eine Differenzierung</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 17:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der folgende Beitrag wurde verfasst von Alex. Er ist 24, studiert Bauingenieurwesen und ist treuer Besucher dieses Blogs seit mehreren Jahren. In letzter Zeit gab es in den s&#228;kularen deutschen Medien ungew&#246;hnlich h&#228;ufig Schelte f&#252;r Christen. Genau genommen f&#252;r &#8220;christliche Fundamentalisten&#8221;. Beispielsweise am 4. August im Polit-Magazin &#8220;Frontal 21&#8243;, wo Evangelikale in die N&#228;he islamischer [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="info">Der folgende Beitrag wurde verfasst von Alex. Er ist 24, studiert Bauingenieurwesen und ist treuer Besucher dieses Blogs seit mehreren Jahren.</div>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1657" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px; float: right;" title="frontal_21" src="http://planetshaker.de/wp-content/uploads/2009/11/frontal_21-120x120.jpg" alt="frontal_21" width="120" height="120" />In letzter Zeit gab es in den s&auml;kularen deutschen Medien ungew&ouml;hnlich h&auml;ufig Schelte f&uuml;r Christen. Genau genommen f&uuml;r &#8220;christliche Fundamentalisten&#8221;. Beispielsweise am 4. August im Polit-Magazin &#8220;Frontal 21&#8243;, wo Evangelikale in die N&auml;he islamischer Selbstmordattent&auml;ter ger&uuml;ckt wurden. Oder jetzt im Oktober erneut wieder bei &#8220;Frontal 21&#8243;, sowie im ARD-Magazin &#8220;Panorama&#8221;. Zu Recht? Dar&uuml;ber l&auml;sst sich streiten, es h&auml;ngt ganz vom Standpunkt ab.</p>
<p><strong>Doch was ist &uuml;berhaupt Fundamentalismus?</strong> Der Begriff ist reichlich verwirrend. Es gibt da verschiedene Definitionen und Auffassungen. Irgendwie schustert sich jeder sein eigenes Bild zusammen. Es gibt beispielsweise Christen, die von anderen Christen als Fundamentalisten abgestempelt werden, die jedoch ihrerseits wieder andere so schimpfen. Und einige bezeichnen sich sogar selbst als Fundamentalisten und sind stolz drauf. <em>Offensichtlich </em>herrscht hier Verwirrung.</p>
<p>Eins ist Fakt: Der Begriff des Fundamentalismus stammt aus einer Zeit, als es noch keinen (nennenswerten) religi&ouml;s motivierten Terrorismus gab. Er ist eine christliche &#8220;Erfindung&#8221; und war urspr&uuml;nglich eine positive Bezeichnung f&uuml;r konservative d.h. bibeltreue Christen. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts sahen sich n&auml;mlich einige namhafte konservative Theologen gen&ouml;tigt, gegen aufkommende liberale Str&ouml;mungen in der Theologie Stellung zu beziehen und gaben die Schriftenreihe: &#8220;<a href="http://www.amazon.com/Fundamentals-Testimony-Truth-Contains-Volumes/dp/0801087503" target="_blank">The Fundamentals â€&#8221; A Testimony To The Truth</a>&#8221; heraus.Â  Daher der Begriff des Fundamentalismus.</p>
<div class="note">
<p>Die wesentlichen &#8220;Fundamente&#8221; des Glaubens waren ihnen zu Folge:</p>
<ol>
<li>Irrtumslosigkeit und Autorit&auml;t der Bibel </li>
<li>Gottheit Jesu Christi</li>
<li>Jungfr&auml;uliche Geburt und Wunder</li>
<li>Tod f&uuml;r die S&uuml;nden der Menschen</li>
<li>Leibliche Auferstehung und Widerkehr</li>
</ol>
</div>
<p>Die genannten Punkte geh&ouml;ren mehr oder weniger zum Glaubensgut der meisten Evangelikalen. Womit man Evangelikale in diesem Sinne als Fundamentalisten schlechthin bezeichnen k&ouml;nnte.</p>
<p><strong>Doch so einfach ist das nicht.</strong> Die Bedeutung des Begriffs &#8220;Fundamentalismus&#8221; hat sich n&auml;mlich im Laufe der Zeit gewandelt. Seit dem zweiten Weltkrieg kamen zunehmend radikale und gewaltbereite Str&ouml;mungen im Islam sowie neuerdings auch im Hinduismus auf und gewannen immer mehr an Einfluss. Schlaue Leute erkannten einen wesentlichen Zusammenhang der &#8220;radikalen&#8221; Str&ouml;mungen in den verschiedenen Religionen und gaben dem einen Namen: &#8220;Fundamentalismus&#8221;. Dazu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalismus" target="_blank">wikipedia</a>:</p>
<p><span id="more-1656"></span></p>
<blockquote><p>&#8220;Fundamentalismus ist allgemein gesehen eine &Uuml;berzeugung, die sich zu ihrer RechtfertigungÂ  auf eine Grundlage beruft, die auf einer Letztbegr&uuml;ndung beruht. Im weitesten Sinne wird als fundamentalistisch eine religi&ouml;se oder weltanschauliche Bewegung bezeichnet, die eine R&uuml;ckbesinnung auf die Wurzeln einer bestimmten Religion oder Ideologie fordert, welche notfalls mit radikalen und teilweise intoleranten Mitteln durchgesetzt werden soll.&#8221;</p>
</blockquote>
<p><strong>Im Klartext auf Religionen bezogen:</strong> Fundamentalisten berufen sich auf die Autorit&auml;t einer heiligen, von Gott gegebenen Schrift oder Lehre und setzten sich f&uuml;r die Verbreitung ihrer Religion ein.</p>
<p>Soweit die Theorie. Ein Blick auf die Realit&auml;t zeigt, dass die genannten Charakteristika tats&auml;chlich auf viele religi&ouml;se Str&ouml;mungen zutreffen. Auch auf christliche. Evangelikale Christen beispielsweise glauben an die Autorit&auml;t bzw. Irrtumslosigkeit der Bibel, als dem Wort Gottes. Sie berufen sich also auf eine Grundlage (Bibel), die auf einer Letztbegr&uuml;ndung beruht (inspiriert von Gott). Sie verweigern sich der liberalen Theologie und fordern die R&uuml;ckbesinnung auf die Wurzeln des Glaubens (Bibel). &Auml;hnliches gilt f&uuml;r den Islam.</p>
<p>Doch hier h&ouml;rt die &Uuml;bereinstimmung schon auf. Es sei denn, man betrachtet es als radikal, wenn Christen als Missionare der N&auml;chstenliebe in fremde L&auml;nder ziehen und dabei nicht unerhebliche Gefahren in Kauf nehmen. Manche bezeichnen es zwar als intolerant, wenn Christen Jesus den &#8220;einzigen&#8221; Weg zu Gott nennen und mit entsprechendem Nachdruck missionieren. Doch da Toleranz &#8220;Duldsamkeit&#8221; bedeutet, kann von Intoleranz nicht ernsthaft die Rede sein. Der Sinn von Mission ist schlie&szlig;lich nicht, gegen andere &Uuml;berzeugungen zu k&auml;mpfen bzw. diese &#8220;nicht zu dulden&#8221;, sondern, die gute Nachricht von Jesus sowie N&auml;chstenliebe zu verbreiten. <strong>Betrachtet man es als intolerant, f&uuml;r &Uuml;berzeugungen einzustehen und zu werben, so sind wohl die meisten existierenden Interessengruppen intolerant</strong>. Egal ob Verein, Konzern oder Partei.</p>
<h3>Der Unterschied zwischen moslemischem und christlichem Fundamentalismus</h3>
<p>Letztendlich ist entscheidend, wie eine fundamentalistische Gesinnung in der Praxis zum Ausdruck kommt. Im Islam beispielsweise zeigt sie sich unter anderem im Bekenntnis zum &#8220;Dschihad&#8221;, was so viel wie Anstrengung, Kampf oder Einsatz auf dem Wege Allahs bedeutet. Was ja nicht unbedingt schlecht ist. Die Wiedergabe mit &#8220;heiliger Krieg&#8221; ist in dem Sinne &uuml;brigens nicht korrekt und sollte vermieden werden. Im Quran bezieht sich der Dschihad jedoch h&auml;ufig auf den milit&auml;rischen Kampf. Selbstverst&auml;ndlich betonen moderate Muslime immer wieder, der Dschihad w&uuml;rde nur f&uuml;r den Verteidigungsfall gelten. Doch viele Muslime fassen ihn wesentlich radikaler auf und st&uuml;tzen sich dabei auf deutliche Aufforderung im Quran. Beispielsweise in der Sure 2 (al-Baqara), die Verse 190 &#8211; 193:</p>
<blockquote><p>&#8220;Und k&auml;mpft auf Allahs Weg gegen diejenigen, die gegen euch k&auml;mpfen, doch &uuml;bertretet nicht! Allah liebt nicht die &Uuml;bertreter. Und t&ouml;tet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung (Anmerkung der &Uuml;bersetzer: auch Unglaube,Â  Sichabwenden und Abhalten anderer vom Glauben) ist schlimmer als T&ouml;ten! K&auml;mpft jedoch nicht gegen sie bei der gesch&uuml;tzten Gebetsst&auml;tte, bis sie dort (zuerst) gegen euch k&auml;mpfen. Wenn sie aber (dort) gegen euch k&auml;mpfen, dann t&ouml;tet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungl&auml;ubigen. Wenn sie jedoch aufh&ouml;ren, so ist Allah Allvergebend und Barmherzig. Und k&auml;mpft gegen sie, bis es keine Verfolgung (Anmerkung s.o.) mehr gibt und die Religion (allein) Allahs ist. Wenn sie jedoch aufh&ouml;ren, dann darf es kein feindseliges Vorgehen geben au&szlig;er gegen die Ungerechten.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Das ist sehr radikal, wie wohl jedem auffallen wird. An dieser Stelle m&ouml;chte ich daran erinnern, dass ein wesentliches Kennzeichen fundamentalistischer Gesinnung, die Berufung auf die Autorit&auml;t einer heiligen Schrift ist. Muslimische Fundamentalisten <strong>st&uuml;tzen sich also mit Fug und Recht auf den Quran</strong>, <strong>wenn sie Ungl&auml;ubigen den Kopf abschneiden</strong> oder sonst irgendwie nach dem Leben trachten, denn &#8220;solcherart ist der Lohn der Ungl&auml;ubigen&#8221;. Man beachte bitte:Â  auch Unglaube, Sichabwenden und Abhalten anderer vom Glauben darf laut Sure 2 Verse 190-193 gewaltsam bek&auml;mpft werden.Â  Und zwar bis &#8220;die Religion allein Allahs ist&#8221;, d.h. bis es keinen Unglauben mehr gibt! Eine klare Ansage. Daran &auml;ndert auch der mildernde Kontext nichts, wo vor &Uuml;bertretung gewarnt wird und vom allbarmherzigen Allah sowie von Nachsicht die Rede ist. Selbstverst&auml;ndlich kann dieser Text auch moderat ausgelegt werden, wie mir einige Moslems im Gespr&auml;ch beteuerten. Aber es geht eben auch radikal, wie zahlreiche Attentate und Anschl&auml;ge beweisen.</p>
<p>Ganz anders ist es im Christentum. Zwar ist auch hier die fundamentalistische Gesinnung verbreitet. Es gibt Christen, die die Bibel f&uuml;r irrtumslos halten oder ihr zumindest g&ouml;ttliche Autorit&auml;t zollen. Sie richten ihr Leben radikal nach der Bibel aus. Doch in der Praxis zeigt sich das v&ouml;llig anders! Beispielsweise sagt Jesus im Evangelium nach Lukas, Kapitel 6, Verse 27-36:</p>
<blockquote><p>&#8220;Aber euch, die ihr mir zuh&ouml;rt, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen; segnet die, die euch verfluchen; betet f&uuml;r die, die euch B&ouml;ses tun. Schl&auml;gt dich jemand auf die eine Backe, dann halt ihm auch die andere hin, und nimmt dir jemand den Mantel, dann lass ihm auch das Hemd. Gib jedem, der dich bittet, und wenn dir jemand etwas nimmt, dann fordere es nicht zur&uuml;ck. Handelt allen Menschen gegen&uuml;ber so, wie ihr es von ihnen euch gegen&uuml;ber erwartet. Wenn ihr die liebt, die euch Liebe erweisen, verdient ihr daf&uuml;r etwa besondere Anerkennung? Auch die Menschen, die nicht nach Gott fragen, lieben die, von denen sie Liebe erfahren. Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, verdient ihr daf&uuml;r besondere Anerkennung? So handeln doch auch die, die nicht nach Gott fragen. Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr ebenfalls etwas erwarten k&ouml;nnt, verdient ihr daf&uuml;r besondere Anerkennung? Auch bei denen, die nicht nach Gott fragen, leiht einer dem anderen in der Hoffnung auf eine entsprechende Gegenleistung. Nein, gerade eure Feinde sollt ihr lieben! Tut Gutes und leiht, ohne etwas zur&uuml;ckzuerwarten. Dann wartet eine gro&szlig;e Belohnung auf euch, und ihr werdet S&ouml;hne des H&ouml;chsten sein; denn auch er ist g&uuml;tig gegen die Undankbaren und B&ouml;sen. Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Das ist radikal. Wahrscheinlich zu radikal f&uuml;r die meisten Menschen. Und doch genau das, wozu christliche Fundamentalisten per Definition, als &#8220;Bibeltreue&#8221; verpflichtet sind. Wer sich nicht daran h&auml;lt, kann definitiv nicht als christlicher Fundamentalist bezeichnet werden! Denn nirgendwo in der Bibel werden Christen zu Gewalt aufgerufen. Ganz im Gegenteil! Gewaltlosigkeit, N&auml;chstenliebe und Feindesliebe sind wesentliche Forderungen des Religionsstifters Jesus und seiner Apostel. Im Grunde genommen stellt Matth&auml;us 22,37-40 die Zusammenfassung der Botschaft von Jesus Christus dar:</p>
<blockquote><p>Jesus: &#8220;Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken. Das ist das erste und gr&ouml;&szlig;te Gebot. Und das zweite ist ihm vergleichbar: Du sollst deinen N&auml;chsten lieben wie dich selbst. An diesen zwei Geboten h&auml;ngen das ganze Gesetz und die Propheten.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Gibt es also einen Grund das bibeltreue &#8220;fundamentalistische&#8221; Christentum zu kritisieren? Etwa weil Jesus hier als einziger Weg zu Gott gilt? Weil hier Wunder m&ouml;glich sind? Weil hier radikale N&auml;chstenliebe gefordert wird? Weil hier hohe moralische Ma&szlig;st&auml;be gelten? Als zwei junge deutsche Bibelsch&uuml;lerinnen und eine S&uuml;dkoreanerin im Juni dieses Jahres w&auml;hrend eines Krankenhaus-Praktikums im Jemen entf&uuml;hrt und erschossen wurden, hagelte es Kritik. Weniger an den radikalen Moslems, sondern viel mehr an den radikalen, christlichen Fundamentalisten, die anderen ihren Glauben aufzwingen wollen. So zum Beispiel auch in dem erw&auml;hnten Beitrag des ZDF-Magazins &#8220;Frontal&#8221; am 4. August zu diesem Anlass:<br />
 &#8220;Bereit sein, f&uuml;r Gott zu sterben: Das klingt vertraut â€&#8221; bei islamischen Fundamentalisten. Doch auch f&uuml;r radikale Christen scheint das zu gelten.&#8221;</p>
<p>Die Autoren des Beitrags sprachen von einer &#8220;langen, unheiligen Tradition&#8221; f&uuml;r Gott als M&auml;rtyrer zu sterben und machten keinen Unterschied zwischen islamischen Selbstmordattent&auml;tern und Christen, die sich f&uuml;r eine gute Sache einsetzten und daf&uuml;r ermordet werden.</p>
<p>Damit schlie&szlig;t sich der Kreis, denn die Ermordung der Frauen war der Anlass f&uuml;r eine Reihe von kritischen Beitr&auml;gen in den Medien. Als Christ muss ich zugeben, dass die Kritik teilweise berechtigt ist. Vor allem dann wenn sektiererische Sondergruppen dargestellt werden. Doch sind diese nicht repr&auml;sentativ f&uuml;r die Gesamtheit evangelikaler Christen, wie f&auml;lschlicherweise suggeriert wird, sondern vielmehr meist Vertreter unbiblischer Sonderlehren.</p>
<div class="tip">
<p>Fazit: Auch wenn die Medien es so darstellen, christlicher Fundamentalismus ist mit islamischem Fundamentalismus nicht vergleichbar. W&auml;hrend Christen von der Bibel zur N&auml;chsten- und Feindesliebe aufgerufen sind, werden Moslems vom Quran zur milit&auml;rischen Bek&auml;mpfung der Ungl&auml;ubigen aufgefordert.</p>
</div>
<p>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge:<ol>
<li><a href='http://www.planetshaker.de/2009/03/11/gab-es-in-winnenden-auch-eine-cassie-bernall/' rel='bookmark' title='Gab es in Winnenden auch eine Cassie Bernall?'>Gab es in Winnenden auch eine Cassie Bernall?</a></li>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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